Ironie und Pandemie

Seit einem Jahr sitze mich mit meiner Familie in meiner Wohnung in Wien. Zwischen Home-Office und Home-Schooling beschäftigen wir uns, mit viele Stress. Langsames Internet, Hausaufgaben unserer Tochter, kochen, aufräumen, alles gleichzeitig. Natürlich, wir sind nicht die Einzigen! Hier in Österreich hatten wir schon Lockdowns – Ausgangssperren. Wir erleben die Vierte! Wir hoffen auch sehr, das ist die letzte.

Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich die Nachriten schaue. Wenn man glaubt, dass irgendwann eine Verbesserung kommt, die Situation verschlechtert sich wieder, insbesondere mit den Mutationen.

Die Situation in Brasilien macht mich Urtraurig. Pro Tag sterben zwischen drei und vier tausend Menschen wegen Corona. Regierung und Opposition interessieren sich nicht dafür. Ich habe keine Ahnung, wann soll ich nach Brasilia fahren, um meine Familie und Freunde zu besuchen. Die Mutation P1 ist gefährlich.

Selbstverständlich, dass die Situation von Künstlerinnen schwierig ist. Es gibt kein Kultur-Leben mehr. für Viele gibt es ein existenzielles Problem. Viele leben von Veranstaltungen und Eintrittsgeldern, die überhaupt nicht stattfinden dürfen. Eine Menge Leute zusammen ist die Spezialität von diesem schrecklichen Virus.

Leider mit diesem Virus existiert keine Ironie. Die Statik zeigt es uns ganz genau. Nach einem Jahr Pandemie über 10 tausend Leute sind tot in Österreich. In Deutschland fast 82.000. In Brasilien fast 400 tausend. Wahrscheinlich kommen mehr dazu. Leider!

Ich hoffe, dass diese Pandemie bald endet. Ich hoffe, dass mit der Impfung kann man endlich die Pandemie unter Kontrolle haben!

Bis dann, man braucht viele Geduld und die Corona Regel einhalten. Das ist eine Herausforderung für alle. Nur die Wissenschaft kann uns helfen, um die Pandemie zu besiegen.